Texel 2017

(Klick aufs Bild für Flickr-Album)

Dieses Jahr haben wir unseren letzten unbeschwerten Urlaub (wg Schulpflicht… ) noch einmal in Holland verbracht. Genau gesagt auf der Insel Texel. Vorletztes Jahr haben wir die Insel ja schon 2x während unseres Holland-Urlaubs besucht und uns -wie so viele andere- spontan und unwiderruflich in sie verliebt.

Nach unglaublichen 12 Std Anfahrt, inkl. Pipipausen (mit Kind und Hund können das mehrere werden…), einem kurzen Powernap für unseren Super-Driver und der Fährüberfahrt sind wir am frühen Nachmittag endlich auf Texelanischen Boden angekommen und konnten glücklicherweise auch sofort unser Häuschen beziehen. Dieses befand sich in De Koog/Ruijslaan. Ich kann das Häuschen auf Nachfrage gerne wärmstens empfehlen. Hunde sind 2 erlaubt, es ist modern, gemütlich und sauber. 3 Schlafzimmer + Büro, Küche, Bad, Wohnbereich. Preislich ist es vollkommen in Ordnung, v.a. wenn man die Lage dazu sieht. 3min Fußweg zum Strand… Einziger Nachteil ist evtl der fehlende Garten… Es gibt einen kleinen Innenhof und einen kleinen Garten, der nicht umzäunt ist.

Am Tag 1 haben wir natürlich erstmal die Gegend ausgekunschaftet und sind natürlich sofort zum Meer. Überhaupt haben wir uns die ersten 3 Tage + eben den Ankunftstag ausschließlich zwischen Paal 19 und 21 bewegt 🙂

Texel hat wunderschöne, saubere, weiche, weiße Sandstrände. Die ganzen 30km der Westküste entlang. In der Nebensaison dürfen Hunde uneingeschränkt frei laufen

Leider mussten wir auch auf dieser so Hundefreundlichen Insel feststellen, dass der Mensch es einfach nicht auf die Reihe bekommt, sie so Hundefreundlich zu belassen. Unglaublich, wie viele Hundehäufchen wir auf dem Weg zum Strand und auf mitten im Strand, gefunden haben. Das ärgert auch uns, als brav aufsammelnde Hundebesitzer, aber v.a. auch selber, als barfußlaufender Strandspaziergänger, sehr!

Es gab am Strandeingang Kotbeutelspender, die immer gefüllt waren, sowie mehr als genug Mülleimer an den versch. Paals…

Das Wetter war, meiner Meinung nach, die ganze Woche top! Windig, natürlich… Um die 15-20Grad und Mittwoch sogar 26Grad.

Dienstag haben wir und zum ersten mal seit Freitag wieder ins Auto begeben und sind zum Vuurtoren nach De Cocksdorp gefahren. Der Strand im de Cocksdorp ist direkt an der Nordspitze und extrem breit… Ausserdem kann man sowohl entlang der Nordsee als auch am Wattenmeer spazieren. Das Städtchen De Cocksdorp ist übrigens sehr gemütlich und anheimelig durch die Klinkerstraße und den Häuschen. Ich habe mich sehr wohlgefühlt…

Mittwoch sind wir in die Hafenstadt Oudeschild. Am heißesten Tag der Woche. In Oudeschild kann man wunderbar direkt am Hafen essen und verweilen und versprüht daher einen ganz eigenen Charme. Aber auch die Stadt selber ist total charismatisch und mich zog es, wie so oft, in die ganzen kleinen „Gschäftal“, um uns mit tollen maritimen Souvenirs auszustatten…

In Oudeschild kann man auch mit Kutter zum Krabbenfischen oder mit Booten zu den Robbenbänken. Leider waren, als wir nachmittags hinkamen, keine Robben auf den näheren Sandbänken anwesend. Dafür haben wir in De koog am Strand einmal ganz nah eine -neugierig im Wasser plantschen -beobachten können!

Donnerstag ging es dann zu De Slufter im Eierland.

De Slufter ist das einzige Gebiet in den Niederlanden, in das das Meer ungehindert einströmen kann. Bei Flut füllen sich die Priele im Gebiet mit Wasser und läuft De Slufter voll. Hier wachsen nur Pflanzen, die sich an das Salzwasser angepasst haben, wie der Strandflieder und die Strandaster. Wenn sie in den Sommermonaten blühen, färben sie De Slufter Rosa, Lila und Violett. Im Herbst überzieht Queller das Gebiet mit einer roten Glut. De Slufter ist gut erreichbar und durch das Gebiet führen mehrere Wanderwege. Das Naturschutzgebiet De Muy grenzt an De Slufter.

Quelle: http://www.texel.net

Ein beeindruckendes Naturschutzgebiet in dem Hunde aber an der Leine bleiben müssen.

Freitag vormittag verbummelten wir  (oder eher ich) bei extrem starken Wind in Den Burg bevor wir dann Mittag Richtung Fähre aufbrachen. Unglaubliche 14 std später kamen wir dann auch, erschöpft aber glücklich, endlich Zuhause an.

Und trotz der beschwerlichen An- und Abreise, vom beschaulichen Niederbayern bis in dem hohen niederländischen Norden, kommen wir sicher wieder!!! Weil es von der Natur so viel zu bieten hat. Meer, Strand, Dünen, Wälder…

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